1. WebEDI
"Um
kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einem geringen Datenvolumen an EDI
anzubinden, bietet sich WebEDI an. Der Einsatz von WebEDI erfordert geringere
Investitionen in Hard- und Software und verlangt kaum EDI-Kenntnisse. Diesen
Vorteilen steht allerdings ein Mehr an manuellem Aufwand entgegen. So sollte
jedes Unternehmen genau prüfen, ob ein vollautomatisiertes EDI nicht
doch rationeller ist, als eine manuelle Abwicklung per WebEDI."
Dieser Aussage aus der WebEDI-Empfehlung der GS1 Germany GmbH ist nicht mehr
viel hinzuzufügen. Mit WebEDI wird die Erfassung der Belege vom Belegempfänger
auf den -Sendenden übertragen. Insgesamt tritt dadurch eher ein Mehraufwand,
als eine Rationalisierung ein. Zur
Reduzierung des manuellen Arbeitsaufwandes hat die GS1 Germany GmbH auf Basis
des EANCOM-Standards Datenprofile und Maskenlayouts entwickelt, die eine Vereinheitlichung
und damit eine Vereinfachung der Nutzung von WebEDI ermöglicht. Diese
beschränken sich jedoch z. Zt. auf die wichtigsten Nachrichtenarten Bestellung,
Rechnung und Lieferavis.
2. Klassisches EDI
Der Einsatz von klassischem EDI wurde bisher von den meisten KMUs mit Verweis auf die damit verbundenen hohen Kosten abgewiesen. Mit klassischem EDI werden die Daten vollautomatisiert verarbeitet, was auch eine automatische Übernahme der Daten aus dem Warenwirtschaftssystem voraussetzt. Die Einrichtung dieser wichtigen Schnittstelle ist mit viel Aufwand und damit hohen Kosten verbunden, da sie individuell an die Datenstruktur angepasst werden muss. In Angeboten klassischer EDI-Konverter ist dieser Posten oftmals noch gar nicht berücksichtigt, da diese Dienstleistung vom Hersteller der Warenwirtschaftssoftware erbracht werden muss.
3. Klassisches EDI mit EDI 4 ALL
Auch mit EDI4ALL ist eine klassische, vollautomatisierte EDI-Abwicklung möglich. Auch bei EDI4ALL kann dabei eine ASCII-Schnittstelle verwendet werden. Der große Unterschied besteht in dessen Komplexität. Die ASCII-Schnittstelle von EDI4ALL, die Sie auch hier auf diesen Internetseiten finden, besteht aus 2 Seiten. Die Schnittstellenbeschreibung vieler Anbieter umfasst 80-100 Seiten, während die kompletten Vorgaben der UN oder die Empfehlungen der CCG mbH insgesamt weit über 1000 Seiten füllen. Selbst die eingeschränkten Datenprofile zur Nutzung von WebEDI umfassen 70 Seiten.
Außerdem verfügt EDI4ALL über eine zweite Möglichkeit der Datenübernahme: Über einen Windows-Druckertreiber, und damit direkt aus praktisch jeder Warenwirtschaftssoftware.
Dadurch ist EDI4ALL in der Lage, vollautomatisiertes EDI zu bieten, dessen Kosten tw. niedriger sind, als die, die durch den Einsatz von WebEDI entstehen.
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