EDI 4 ALL

Die Realisierung von EDI-Projekten ist grundsätzlich aus zwei verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Die erste Perspektive ist die der Großunternehmen aus bspw. Chemie oder Handel. Diese großen Unternehmen haben ihre Geschäftsprozesse schon seit Jahren auf EDI umgestellt, um die Vorteile dieser Technologie nutzen zu können. Die Rationalisierungseffekte, die dabei erzielt werden, liegen teilweise im zweistelligen Millionenbereich. Aus dieser starken Marktposition heraus werden konkrete EDI-Anforderungen an oftmals abhängige Lieferanten und Zulieferer gestellt.

Die Lieferanten und Zulieferer sind der zweiten Perspektive zuzuordnen. Ihre EDI-Aktivitäten erfolgen in aller Regel nicht aus Überzeugung oder mit dem Ziel, betriebswirtschaftliche Vorteile durch eine EDI-Implementierung zu erzielen. Vielmehr reagieren sie zumeist auf die Anforderungen eines sehr wichtigen Geschäftspartners, der EDI-Fähigkeit für den Beginn oder die Aufrechterhaltung einer Geschäftsbeziehung voraussetzt. In diesem Fall ist die reine EDI-Fähigkeit als Leistungsmerkmal des Unternehmens von großer Bedeutung, die Bereitschaft, EDI-Nachrichten zu übermitteln, und eingehende Daten lesen und weiterverarbeiten zu können.

© esc/e e.K. 2010

EDI in der Praxis

Als optimale Alternative zu Fax- und Geschäftspapierkommunikation, wird EDI für externe Geschäftsprozesse verwendet, um gleichartige und regelmäßig anfallende Geschäftskommunikation mit Partnern und Behörden durchzuführen, wie z. B. Angebote, Bestellungen, Lieferpläne, Lieferanrufe, Preislisten, Prüfberichte, Rechnungen, Transportaufträge, Zahlungsaufträge, Kontoauszüge, Umsatzsteuermeldungen, u.v.m.

 

EDI Geschäftsprozesse

Ziel der Anwendung von EDI in Unternehmen ist es, die Geschäftskommunikation zwischen allen Geschäftspartnern möglichst kostengünstig und zeitoptimiert durchzuführen.

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